Das Khumbu hat zwei Haupt-Trekkingsaisons, bestimmt vom Monsun: Oktober–November (nach dem Monsun, mit dem klarsten Himmel) und März–Mai (davor, wärmer, mit blühenden Rhododendren und laufender Everest-Klettersaison). Der Winter ist machbar, aber kalt; der Monsun ist nass, wolkig und schlecht für Flüge.
Everest Base Camp Monat für Monat
| Monat | Wetter | Andrang | Fazit |
|---|---|---|---|
| Januar | Sehr kalt, meist klar; starker Schneefall möglich | Sehr gering | Für Hartgesottene; manche Lodges zu |
| Februar | Kalt, klare Phasen, Schnee möglich | Gering | Ruhig und klar; Nächte oben brutal |
| März | Wärmer, meist klar | Steigend | Guter Frühlingsstart |
| April | Unten mild, Rhododendronblüte | Hoch | Hervorragend — Expeditionszelte am Base Camp |
| Mai | Am wärmsten, nachmittags Wolken | Hoch | Sehr gut; Gipfelsaison am Everest |
| Juni | Monsunbeginn; Wolken und Regen | Gering | Schlechte Sicht, häufige Flugausfälle |
| Juli | Monsun; nass und wolkig | Sehr gering | Für das EBC nicht empfohlen |
| August | Monsun; nass und wolkig | Sehr gering | Für das EBC nicht empfohlen |
| September | Monsunende; ab Monatsende klarer | Steigend | Ordentlich; wird Woche für Woche besser |
| Oktober | Klar, stabil, frisch | Spitze | Der beste Monat — früh buchen |
| November | Klar, kältere Nächte | Hoch | Top-Fernsicht, weniger Leute |
| Dezember | Kalt, oft klar | Gering | Gut für Einsamkeit mit warmer Ausrüstung |
Herbst: Oktober bis November — der Klassiker
Der Monsun wäscht die Luft sauber, und Oktober und November bringen die zuverlässigste Bergsicht des Jahres: blauer Himmel, stabiles Wetter, frische Nächte. Es ist auch die vollste Zeit auf dem Weg und in Lukla — Guides, Lodges und Flüge früh buchen. Das Mani-Rimdu-Fest in Tengboche fällt meist in den Oktober oder November (Daten nach tibetischem Kalender).
Frühling: März bis Mai — Blüten und Expeditionen
Die Temperaturen steigen, die Rhododendronwälder unterhalb von Tengboche blühen rot und rosa, und ab April bauen die Everest-Expeditionen ihre Zelte am Base Camp auf — die einzige Zeit, in der es wie auf den Fotos aussieht. Morgens ist die Sicht gut, nachmittags ziehen Dunst und Wolken auf, besonders im Mai.
Winter: Dezember bis Februar — kalt, ruhig, klar
Der Himmel ist oft klar und der Weg fast leer, doch die Nächte in Lobuche und Gorak Shep können auf −20 °C oder tiefer fallen, und starker Schneefall kann Pässe und manche Lodges schließen. Machbar mit guter Ausrüstung und einem flexiblen Guide; die Gokyo-Pässe können unpassierbar sein.
Monsun: Juni bis August — nur für Entschlossene
Das Khumbu liegt im Vergleich zu weiten Teilen Nepals im Regenschatten, doch Wolken verdecken meist die Gipfel, die Wege sind unten schlammig, unterhalb von Namche gibt es Blutegel, und Lukla-Flüge fallen oft aus. Musst du jetzt reisen, denk an die Tibet-Seite oder einen Everest-Rundflug an einem klaren Morgen.
Wann besser nicht
- Hochmonsun (Juli–August) für den Trek selbst.
- Erste Oktoberhälfte, wenn du Menschenmassen hasst — lieber November.
- Hochwinter ohne echten −15-°C-Schlafsack und Daunenjacke.
Welche Temperaturen dich erwarten
In den Hauptsaisons sind die Tage in Namche oft mild (in der Sonne etwa 10–15 °C), während die Nächte in Gorak Shep auf etwa −10 bis −15 °C fallen. Die Sonne ist in der Höhe grell und der Wind kalt — pack für beides.
